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Südmexiko Soli-Newsletter Februar 2010 --- Direkte Solidarität mit Chiapas ---
Veranstaltung der Mexiko-Plattform Schweiz
Repression gegen soziale Bewegungen Mittwoch, 10. Februar 2010, 19.00 - 21.00 Uhr Zürich Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, Raum 22 Was bedeutet das angespannte Repressionsklima für die tägliche Arbeit von sozialen und Menschenrechtsorganisationen? Welche Rolle spielen die Schweizer Regierung und Wirtschaft? Was können wir von hier aus tun? Gäste: Alba Cruz, Anwältin des Comité 25 de noviembre de Oaxaca, das mit seiner Kampagne für Gerechtigkeit und Hoffnung eine Strategie gegen die Repressi-on entwickelt und sich für politische Gefangene einsetzt. Roman Berger, Schweizer Journalist, der aus Südmexiko und über die Rolle der Schweiz berichtet. Einladung CHIAPAS:Militär und Polizei räumen zwei Gemeinden in den Montes Azules für ein Öko-Tourismusprojekt. Die Regierung beabsichtigt ökotouristische Zentren einzurichten.Die gegenwärtige Entwicklung in den Montes Azules spitzt sich weiter zu. Der Rat der Guten Regierung (JBG) des Caracol von La Garrucha, denunzierte am Freitag die gewaltsame Räumung und Zerstörung der indigenen Gemein-de Laguna San Pedro, im autonomen Bezirk Ricardo Flores Magon, am 22. Januar dieses Jahres. Die Regierung beabsichtigt die »Wiederaufforstung« der Gegend, um in Montes Azules, innerhalb des Biosphärenreservats, private Ökotourismuszentren einzurichten. Informationen auf Spanisch: www.jornada.unam.mx/2010/01/31/index.php?section=politica&article=007n2pol x_enlacezapatista.ezln.org.mx/jbg/2894" class="textlinks" target="_blank">enlacezapatista.ezln.org.mx/jbg/2894 Weitere Informationen auf Deutsch und Links: www.chiapas98.de/news.php?id=5179 www.chiapas98.de/news.php?id=5178 GUERRERO:Morddrohungen per sms gegen MitarbeiterInnen von Menschenrechts-organisation.Die MitarbeiterInnen von TADECO, einer Organisation zur Unterstützung der sozialen und ökonomischen Entwicklung von ländlichen Gemeinden, werden in ihrem Büro beobachtet, mit Autos verfolgt und erhalten Morddrohungen. Amnesty International hat eine Eilaktion zu ihrer Sicherheit und Unterstüt-zung eingerichtet. Sie kann ganz einfach online unterschrieben werden: www.chiapas98.de/ua2.php?id=69 Weitere - auch wichtige - Protestbriefe von AI zu Menschenrechtsverletzun-gen in Mexiko können hier unterschrieben werden: www.chiapas98.de MEXIKO:Pressefreiheit im SchraubstockMexiko bleibt für Journalisten ein gefährliches Pflaster. Vergangene Woche ist in Mexiko ein Journalist ermordet worden. Die Blutspur der letzten Jahre, die damit nahtlos fortgeführt wird, lässt leicht übersehen, dass die Pressefreiheit auch auf subtilere Art und Weise bedroht wird. Ein interessanter Bericht von Alex Gertschen, Mexiko-Stadt (NZZ, 22. Januar 2010), zu lesen auf: www.chiapas98.de/news.php?id=516 Positive Nachrichtenaus Chiapas:Die Verleihung des don jTatic Samuel Ruiz Garcia-Preises geht an indi-genen Lehrer und Menschenrechtsorganisationen. Alberto Patistan (über ihn ist auch im Januar Newsletter zu lesen), indigener Lehrer, der seit bald 10 Jahren inhaftiert ist, wurde mit diesem Preis für seine Menschlichkeit und seinen Mut geehrt. Samuel Ruiz überbrachte ihm den Preis persönlich ins Gefängnis. Ebenfalls einen Preis erhielten die Frauen- organisation Codimuj, die für die Rechte der indigenen Frauen kämpft und die Sociedad Civil las Abejas de Acteal, die sich um die Freilassung von 35 Indigenen anlässlich des Massakers von Acteal bemühte und weiterhin gegen die Straflosigkeit kämpft. Auch der Namensgeber des Preisträgers selber, der emeritierte Erzbischof Samuel Ruiz, wurde für seinen 50-jährigen Einsatz ge-ehrt, indem ein Theologie-Kongress zu seiner Würdigung veranstaltet wurde. Bilder und Stimmen zur Preisverleihung: chiapasdenuncia.blogspot.com/2010/01/agradecimiento-de-alberto-patishtan.html aus Oaxaca: Widerstand gegen Staudammprojekte. In Paso de la Reina steht kommendes Wochenende die Vernetzung von Gruppen aus ganz Mexiko zur Bekämpfung von Staudämmen bevor.
Lust auf einen Menschenrechtseinsatz in Lateinamerika?
Peace Watch Switzerland (PWS) bildet Freiwillige zu Menschenrechtsbeobach-tenden aus. Das nächste Ausbildungstraining für Einsätze in Chiapas, Gua-temala und Kolumbien findet vom 22.-25. April und vom 27.-30. Mai 2010 statt. Anmeldung bis 1. April und Infos bei www.peacewatch.ch / in-fo@peacewatch.ch / 044 272 27 88. www.peacewatch.ch/download/Training/Inscripción_LA1-10.pdf |
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