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Mehr als tausend Soldaten nach Rancho Nuevo verlegt

--- Elio Henriquez ---
29. Juni 2005

Mehr als Tausend Soldaten der Bundesarmee wurden in aller Stille nach Rancho Nuevo verlegt

Erhöhung der sozialen Spannung in der Region, 10 km von San Cristóbal entfernt

San Cristóbal de las Casas, Chiapsas, 26.6.2005. Mehr als 1000 Soldaten der mexikanischen Bundesarmee erreichten heute den Militärstützpunk der 31. Militärzone in Rancho Nuevo, 10 Kilometer von dieser Stadt entfernt.

Diese heftige Mobilisierung bewirkte Unruhe unter einigen Teilen der Bevölkerung, weil sich zudem im Moment auch seit acht Tagen das "Zapatistische Heer zur Nationalen Befreiung (EZLN)" einen "roten Alarm" für seine Gebiete ausgerufen hat.

Inoffizielle Quellen berichten, dass am Mittag Soldaten des 2. Bataillon der Kampf-Ingenieure ankamen, aus der Region von Chicoasén, im Zentrum des Staates, wo die Einheit ihren Stützpunkt hat.

Später trafen Einheiten der Motorisierten Kavallerie ein, aus Tapachula an der Küste von Chiapas, nahe der Grenze zu Guatemala. Zusammen befinden sich nun rund 1500 zusätzliche Soldaten in der Zone.

Laut der angefragten Quellen, führen die Soldaten Übungen durch, da sich in den weitläufigen Stuetzpunkten der 31. Militärzone ein wichtiges Übungszentrum befindet.

Die Mobilisierung dieser Teile der Bundesarmee erregte Aufmerksamkeit, als sich die Soldaten, samt ihren Waffen auf der Strasse von Tuxtla Gutiérrez nach San Cristóbal de las Casas bewegten, und auf der Panamericana lange Autoschlangen wegen des nur langsam vorankommenden Konvois aus Militärfahrzeugen vom Typ "Hummer", Achttonner, und Geländewagen, entstanden.


Beobachtet wurde, dass die Einheiten der Bundesarmee Kühlschränke, Öfen und andere Geräte mit sich führten. In dem Konvoi befanden sich außerdem Wassertanks, und an einem der Lastwagen, der Soldaten transportierte, befand sich die Aufschrift: "Vorsicht! Explosionsgefahr!".

Bis zur Nacht hatten die Militärbehörden noch keine Auskunft über die Ankunft der Soldaten nach Rancho Nuevo gegeben.
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