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21.9.2015
Südmexiko-Newsletter September 2015
5.9.2015
"Grüne" Megaprojekte und die Gesundheit der indigenen Bevölkerung in Oaxaca, Mexiko
15.8.2015
Südmexiko-Newsletter Juli/August 2015
13.6.2015
Südmexiko-Newsletter Mai/Juni 2015
4.6.2015
Oaxaca - Urgent Action
8.4.2015
Südmexiko-Newsletter April 2015
21.2.2015
Südmexiko-Newsletter Februar 2015
6.1.2015
Südmexiko-Newsletter Januar 2015
16.11.2014
Südmexiko-Newsletter November 2014
13.10.2014
Veranstaltung 20./21.10.2014: Die vergessene Migration - Zur Situation der TagelöhnerInnen aus Guerrero in der Landwirtschaft Nordmexikos
 
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Südmexico Newsletter Oktober/November 2015

--- Direkte Solidarität mit Chiapas ---
23. Dezember 2015

OAXACA

Nationales Treffen des Netzwerkes „Alle Rechte für alle / Red TDT“ in Oaxaca
In Oaxaca fand am 25. November das Treffen des nationalen Netzes von Menschenrechts-organisationen „Alle Rechte für alle“ (Red TDT) statt. Es wurde festgehalten, dass die Ursprünge der aktuellen Menschenrechtskrise das Landes in der Kriminalisierung des sozialen Protestes, insbesondere in den Vorfällen vor neun Jahren in Oaxaca Stadt und in Atenco lägen. Im Ansteigen der Mordrate, des erzwungenen Verschwindenlassens und der Frauenmorde zeigten sich das erhöhte Klima der Gewalt und der Unsicherheit. Die Krise habe den sozialen Zusammenhalt geschwächt, was wiederum Privatisierungsreformen möglich gemacht habe. Die Gesellschaft werde ihrer Rechte beraubt. Gegenüber den gewerkschaftlich organisierten Lehrern wurde Solidarität bekundet. Sie seien eine der wichtigsten aktiven Gruppe des Landes. Wie schon im 2006 seien sie das Rückgrat der sozialen Bewegungen, deswegen würden sie so stark kriminalisiert.
Infos auf Spanisch:
Artikel Proceso
no-todos-maestros-son-delincuentes

Zusammenschluss der indigenen Gemeinden des Istmos gegen Mega-Windpark
Interessanter Hintergrundbericht zu den bisherigen Ereignissen und Konflikten rund um den Mega-Windpark im Istmo auf RadioBlau (Leipzig):

Hören: istmo-mexiko-windkraft

Die Caravana Mesoamericana Para el Buen Vivir de los Pueblos en Resistencia führte im August durch den Istmo.
Infos zur Karawane

CHIAPAS

Video zur Escuelita
Das Video zur Escuelita stellt in 35 Minuten das Projekt der Zapatistas für eine indigene Autonomie vor. Es dient als Lehrmaterial der kleinen zapatistischen Schule, zu welcher die Zapatistas erstmals im August 2013 eingeladen hatten. 1700 Menschen aus aller Welt nahmen daran teil.
Mehr Infos

Umfassende Website zu den Widerständen in Mexiko, verlinkt auf der zapatistischen Website:
Grieto, Medio Para Armar

Radiomoderator und Aktivist Eugenio Bermejillo gestorben
Seit 1995 hat Eugenio Bermejillo jahrelang auf Radio Universidad zusammen mit Oscar Oliva das Programm „Chiapas expediente abierto“ (Chiapas, offene Akte) Ereignisse und Themen besprochen, die mit dem Aufstand der EZLN zu tun hatten. Mit der Zeit weitete sich der Themenkreis immer weiter aus, das Programm hiess zuletzt „Expediente Mexico“. Er gründete 2001 das Radioprojekt „Boca de Polen“, um junge Indigene für Gemeinderadio auszubilden. Für die Jornada hat er die Beilage „Ojarasca“ ins Leben gerufen und bei den Verhandlungen von San Andrés über die Kultur und Rechte von Indigenen hat er eine beratende Rolle eingenommen. Nun ist er am 15. November unerwartet gestorben.
Mehr dazu

Gemeinsam sich selber schützen – Juntas cuidarnos
Die Journalistin und Aktivistin Gloria Muñoz Ramírez erzählt in dieser Jornada-Kolumne vom 28. November von einem Treffen gewaltbetroffener Frauen, an dem sie teilnahm und wie kürzlich in ihr Haus eingebrochen worden sei. Wer denn sie verteidige? fragte eine dieser Frauen. „Wir alle jede von uns,“ war die Antwort von Muñoz.
Auf Spanisch

GUERRERO

Neuer Zusammenstoss zwischen Polizei und Studenten von Ayotzinapa
Bei der neuesten Auseinandersetzung zwischen Studenten der Lehramtsschule von Ayotzinapa, von welcher im September 2014 43 Studenten gewaltsam verschwanden, und der Polizei wurden zwanzig Studenten teils schwer verletzt und dreizehn festgenommen. Gemäss Aussage der Studenten zwangen die Polizisten sie dazu, sich zu entkleiden und fügten ihnen mit Zigaretten Verbrennungen zu.
Weiterlesen:
Artikel Amerika 21
Blog Centro de medios libres

MEXIKO

Lehrergewerkschaft: Staatsfeind Nr. Eins
Die CNTE, die oppositionelle Strömung der mexikanischen LehrerInnengewerkschaft SNTE, weist zahlreiche interne Widersprüche auf. Dennoch ist sie die gesellschaftliche Speerspitze gegen neoliberale Reformen und Verteidigerin der Rechte der armen Bevölkerung, allen voran die Sektion 22 im Bundesstaat Oaxaca. Seit der Verabschiedung der Bildungsreform steht sie besonders unter Druck. In den letzten Wochen kam es zu Verhaftungen und Angriffen auf die oppositionellen GewerkschafterInnen. Allein am vergangenen Wochenende wurden in Veracruz 50 LehrerInnen verletzt, die gegen eine Evaluation protestierten, welche ohne ihre Zustimmung stattfinden soll.
Dazu folgender Hintergrundartikel:
Staatsfeind Nr. 1

Unabhängige Ermittlungen zu den 43 verschwundenen Studenten verlängert
Die interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) gab Ende Oktober bekannt, das Mandat ihrer Expertengruppe zur Aufklärung des Verbrechens in Ayotzinapa bis Ende April zu verlängern. Seit November 2014 beschäftigen sie sich mit dem Fall und haben in einem Untersuchungsbericht die offizielle Regierungsversion widerlegt, wonach die Studenten auf einer Mülldeponie in Cocula verbrannt wurden.

Gleichzeitig kritisieren sie die mexikanische Staatsanwaltschaft scharf, welche nur zwei von 26 Empfehlungen zu den Ermittlungen teilweise nachgekommen sei. Unter anderem sollen die Mitglieder des 27. Militärbataillons befragt werden. Dies ist auch die dringende Forderung der Angehörigen der verschwundenen Studenten.

Medienberichten zufolge werde ein Vertreter der CIDH-Expertengruppe am 1. Dezember den Untersuchungsbericht dem europäischen Parlament vorstellen.
Weiterlesen:
Amerika21

Zur neuen Sonderkommission

Bericht im Spiegel

Bericht in der Tiroler Tageszeitung

Oberstes Gericht untersagt Anbau von Gensoja
Der oberste mexikanische Gerichtshof, der einem Verfassungsgericht gleichkommt, hat in einem Beschluss vom 4. November 2015 die kommerzielle Aussaat von Gensoja durch Monsanto auf der Halbinsel Yucatán untersagt. Der Kampf aber geht weiter: Das Hauptargument war nicht die vorgeworfene Verunreinigung des Honigs durch gentechnisch veränderte Pollen, sondern die fehlende Konsultation der Maya-Gemeinden. Würden diese sich jedoch gegen den Anbau von Gensoja aussprechen, hätte dies keine bindende Wirkung. Von Regierungsseite oder seitens der transnationalen Konzerne können so Umfragen simuliert werden, um Megaprojekte dennoch durchzuboxen.
poonal
Infos vom Informationsdienst Gentechnik
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