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NEWS

 
11.9.2014
Veranstaltung 15.9.14: AGROMULTIS GEGEN BAUERN IN CHIAPAS/MEXIKO
12.7.2014
Südmexiko-Newsletter Juni-Juli
19.5.2014
Solidaritäts Brief für La Realidad
19.5.2014
Südmexiko-Newsletter Mai
12.5.2014
Angriff auf das Caracol "La Realidad"
8.5.2014
Hungerstreik in Mexiko Stadt: Gerechtigkeit für Bety und Jyri
27.4.2014
Südmexiko-Newsletter April 2014
23.3.2014
DO, 10.4. VERANSTALTUNG: MEXIKO WAS GEHT AB?
18.3.2014
Südmexiko-Newsletter März 2014
18.2.2014
Film und Diskussion 21.3.14: "Wenn das Land zur Ware wird"
 
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Soli-Newsletter August 2014

--- Direkte Solidarität mit Chiapas ---
13. August 2014

Hinweis
Sa, 16. August: Soli-Festival: Menschenrechte in Lateinamerika, 14-21 Uhr, Waisenhausplatz Bern. Mit Konzerten (Cumbia, la Nueva Trova und Afro-Peruanischen Rhythmen), literarischen Beiträgen, kulinarischen Leckerbissen und Infoständen. Die Direkte Solidarität wird auch präsent sein.

Chiapas

La Realidad: 5 mal so viel für Wiederaufbau
In einem Communiqué der EZLN vom 19. Juli wird detailliert Rechenschaft zur Spendenaktion zum Wiederaufbau von La Realidad gegeben. Der Aufruf erbrachte fünfmal so viel Spenden wie zum Wiederaufbau veranschlagt wurden, nämlich rund 938’000 Pesos (ca. 55’000 EUR). – Ein Ergebnis, das jene Lügen straft, die behaupten, die Zapatisten seien vergessen und allein gelassen, so die Einschätzung der EZLN. Dabei sind im Betrag noch nicht einmal die erwarteten Spenden eines Soli-Konzerts enthalten, das am 19.Juli von 13 Bands in Mexiko veranstaltet wurde. Das überzählige Geld soll für den Kauf von Instrumenten und Arzneimitteln verwendet werden. Zudem hat die zapatistische Basis in La Realidad auf Anfrage dem Nationalen Indigenen Kongress (CNI) 59'000 Pesos zugesprochen, welche v.a. für Transportkosten verwendet werden.
Fast 5 mal so viel
Auf Spanisch
Damit sie es wissen


Widerstand gegen geplante Autobahn San Cristóbal – Palenque
In einem Communiqué Ende Juli äusserten Indígenas aus verschiedenen betroffenen Gemeinden ihren Widerstand zum geplanten Mega-Infrastruktur-Projekt. Der Bau, von welchem die Regierung schon lange spricht, soll nun weiter vorangetrieben werden. Neben der Autobahn sind Stauseen, Minen, Investigationen zur weiteren Ausbeutung von Bodenschätzen sowie Tourismus-Zentren geplant. Das Projekt beabsichtigt, die ansässige Bevölkerung zu enteignen und mit Regierungsprogrammen abzuspeisen. Der nationale und lokale Widerstand gegen die weiter unten erwähnte Reform für den Energiesektor und gegen andere Gesetzesänderungen im Zusammenhang mit der Landfrage wird zeigen, wie weit die Regierung gehen kann.
Weitere Infos auf Spanisch

OAXACA

Urgent Action: Mitarbeitende der Menschenrechtsorganisation CodigoDH in Oaxaca haben anfangs Juli zwei Drohanrufe bekommen
Diese stehen im Zusammenhang mit ihrer Unterstützung gegenüber der indigenen Basisorganisation APPJ (Asamblea Popular del Pueblo Juchiteco). Die APPJ setzt sich gegen den Bau eines (weiteren) Windparks in der Landenge Isthmus von Tehuantepec zur Wehr. CodigoDH unterstützt die vom Windkraftpark betroffenen Gemeinden und ihre Mitglieder, welche unter Druck gesetzt, angegriffen und bedroht werden.
Briefe oder Mails schicken bis zum 21. August

GUERRERO

10-jähriges Jubiläum des CCTI
Das CCTI (Komitee gegen Folter und Straflosigkeit) feierte am 26. Juni mit einem Forum sein 10-jähriges Bestehen. Die Organisation leistet unter äusserst schwierigen Bedingungen beharrliche psychosoziale Unterstützung von Basisorganisationen. Das Klima der Gewalt und die Repression gegenüber sozialen AktivistInnen haben im gewalttätigsten Bundesstaat von Mexiko exponentiell zugenommen. In dem Kontext ist die Arbeit des CCTI sehr wertvoll.
Infos zum Projekt
Artikel zum Jubiläum auf Spanisch

MEXIKO

Mexikos Senat billigt Reform für Energiesektor – Proteste gehen weiter
Der mexikanische Senat hat den Weg für eine historische Verfassungsreform freigemacht, mit der die Öl- und Gasindustrie erstmals für ausländische Investoren geöffnet werden soll. Mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten die Senatoren am 21. Juli das letzte von vier Gesetzespaketen, um damit das seit 1938 geltende Monopol im Energiebereich zu beenden. Präsident Enrique Peña Nieto begrüsste den positiven Ausgang des Abstimmungsmarathons. Er sei ein Beispiel für Mexikos "politischen Bürgersinn und Reife". Dieser Gesetzesbeschluss sorgt sowohl in der Bevölkerung als auch in der Politik weiter für Unruhe und Proteste.

Zur umstrittenen Energiereform

Auf Spanisch: Über 50'000 Bauern demonstrierten am 23. Juli in Mexiko City gegen die neuen Energiegesetze

20 Jahre nach der NAFTA-Unterzeichnung: Mexiko steht als der grosse Verlierer da - Interview mit Alicia Giron, Mitarbeiterin des Instituts für Wirtschaftsforschung der UNAM
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Wachstum, bis der Vulkan explodiert
Ein »ökologischer« Flughafen mitten in einem künstlichen See? Eine Gaspipeline am Fusse des aktiven Vulkans Popocatepetl? Eine Goldmine unter einem AKW? Staudämme in Erdbebenzonen? Für mexikanische Behörden prioritäre Entwicklungsprojekte. Für die Schweizer Wirtschaft eine Chance. Für die Bevölkerung ein Kampf um Leben und Territorium. Ein Blick von unten auf den Wachstumswahnsinn in Mexiko:
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HINWEISE

Mi, 13. August
Diskussionsrunde über die Kleinbauern-Wirtschaft der Adivasi und über Commons-Bewirtschaftung, Fondlihof Dietikon, Spreitenbacherstr. 25, 20 Uhr (organisiert von ortoloco.ch)

Fr, 15. August
Vortrag und Diskussion zu Landrechten und alternativen Wirtschaftsformen
Mit einem Vertreter einer Waldrechts-Kampagne der Adivasi (Indien), organisiert von ortoloco.ch. Infoladen Kasama, Militärstr. 87a, Zürich, 19.30 Uhr

Sa, 13. September
Solidaritätslauf für Sans-Papiers 2014, Münsterplatz Bern
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